Abwechslung beim Altarbild

Im Pfarrbrief hatten wir es angekündigt, viele Gemeindemitglieder wünschten sich Abwechslung beim Altarbild. Im Rosenkranzmonat Oktober war es soweit, die Herz-Jesu-Kirche wirkte anders. Wir hatten Maria, die Mutter Gottes, als temporäres Altarbild.

Das führte zu Zustimmung, Ablehnung, Diskussionen und vielen Gesprächen. Gespräche über unser „normales“ Altarbild, Gespräche über unser temporäres Altarbild, Gespräche über Motive, künstlerische Gestaltung und Vieles mehr.

Mich erreichten hauptsächlich positive Rückmeldungen. Zu dem Bild und der Veränderung lagen in der Kirche erklärende Faltblätter aus. Maria erschrickt bei der Verkündigung vor dem Engel Gabriel und dessen Botschaft. Da beginnt das, an was wir glauben.

Am 28. Oktober handelte das Evangelium von Bartimäus, dem blinden Bettler, der durch seinen Glauben Jesus begegnen konnte und wieder sehend wurde.

Mit einer Größe von ca. 3 x 6 Metern war dieser Bartimäus Ende Oktober unser Altarbild. Dafür gab es Zustimmung und Begeisterung. Für jeden Kirchenbesucher lag eine erläuternde Karte bereit.

Und es gab viele anregende Gespräche zu diesem temporären Altarbild, und zu unserem traditionellen Altarbild. Gottesdienstbesucher diskutierten, Chormitglieder diskutierten, Mitglieder unterschiedlicher Konfessionen kamen ins Gespräch.