Über diese Gemeinde

Die katholische Kirche in  Reinbek

Das kirchliche Leben in Reinbek begann bereits 1227 als an der Bille das Maria Magdalenen Kloster gegründet wurde.
Nach der Reformation wurde das Kloster 1528 geschlossen.
Erstes katholisches Leben wuchs erst 1883 wieder, als der Kaufmann Adolf Schramm den katholischen Schwestern von der Hl. Elisabeth ein Erholungshaus an der Bille zur Verfügung stellte, aus dem später das Krankenhaus St. Adolfstift entstand.
Im Jahr 1908 wurde die katholische Kirchengemeinde Reinbek rechtlich  gegründet. Mittelpunkt des kirchlichen Lebens war das Provinzialhaus der Schwestern mit ihrer Kapelle. 1932 wurde in Reinbek ein Grundstück für eine eigene Kirche erworben. Der Kirchbau konnte aber erst 1953 in die Tat umgesetzt werden.

Mitte Dezember 1953 wurde die Herz Jesu Kirche nach einer nur Halbjährigen Bauzeit geweiht. Allerdings noch ohne Orgel und nur mit weißen Fenstern.
Man hätte die Kirche gern nach dem Kloster das im 14. Jahrhundert an dieser Stelle gestanden hat, Maria Magdalena, benannt, aber diesen Namen trug bereits die evangelische Kirche. Während der Bauzeit wurde über einen Namen beraten: Herz Jesu Kirche bot sich an. Der Name symbolisiert die besondere Liebe, Nähe und Wärme Gottes, der seinen Sohn hat am Kreuz sterben und sein Herz von dem Soldaten öffnen lassen.

1955 entstand das Pfarrhaus. 1984 wurde das alte kleine Gemeindehaus  abgerissen und großzügig neu gebaut.

1995 wurde  neben der Kirche eine Seniorenwohnungsanlage in Betrieb genommen und mit dem Bau des Kindergartens begonnen, der heute ca. 80 Kinder im Alter von 1-6 Jahren betreut werden.

Der Ortspastoralrat der Gemeinde bemüht sich um ein lebendiges Gemeindeleben unter dem Motto: Miteinander in Kontakt kommen .  Veranstaltungen wie Messdienergruppen, Gesprächskreise, Konzerte etc.  werden initiert.

Zur Gemeinde gehören ca. 10 (möglicherweise auch noch mehr)  Alten und Pflegeheime in vielen wird von der Gemeinde regelmäßig eine Wortgottesfeier angeboten.

Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit in der Gemeinde ist der ambulante Hospizdienst und das Trauercafe (siehe dazu die besonderen Internetseiten).

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Kloster der Schwestern der Hl. Elisabeth

Das aktive Gemeindeleben wird von den hauptamtlichen und im fortschreitenden Prozesser des Umbaus der Pfarreien  in starkem Maße von ehrenamtlichen Mitarbeitern gestaltet und getragen.

Ein Taufvorbereitungsteam bereitet regelmäßig junge Familien auf die Taufe ihres Kindes vor (näheres erfahren Sie im Pfarrbüro)

Erstkommunion- und Firmvorbereitung werden jährlich regelmäßig von Haupt- und Ehrenamts-Mitarbeitern vorbereitet und sorgfältig praktisch umgesetzt.

Das Kindermesseteam gestaltet an jedem 1. Sonntag (Ferien ausgeschlossen) die Kinderkirche. Anschließend gibt es das Kirchenkaffee im Gemeindehaus oder auf dem Kirchenvorplatz.

Das Famienmesseteam gestaltet an jedem 3. Sonntag im Monat eine besondere Famienmesse musikalisch unterstützt von der Musikgruppe.

Jugendarbeit findet projektbezogen statt. Einmal im Jahr organisiert die KJG im Namern der Gemeinde ein Zeltlager für Kinder und Jugendliche.

Die Ministranten treffen sich freitags zur Gruppenstunde (näheres ist im Pfarrbüro zu erfragen).

Die Senioren treffen sich regelmäßig  sich am zweiten Mittwoch im Monat nach der wtl. Eucharistiefeier um 9 Uhr  zum gemeinsamen Frühstück  mit  Unterhaltungsprogramm.

Ein spezielles Team kümmert sich um den Blumenschmuck der Kirche.

Einmal im Jahr in der Regel im November findet ein 3 tägiger Gospel-Workshop statt

Das Gemeindeleben wird durch eine Vielzahl von Gruppen lebendig gestaltet. Nähere Informationen finden Sie im alle 3 Monate erscheinenden Pfarrbrief der Pfarrei Seliger Niels-Stensen.